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    Die zwölf Silvester-Glockenschläge

    DIE ZWÖLF SILVESTER-GLOCKENSCHLÄGE AN DER PUERTA DEL SOL

    Die Balkone und die Glocken

    Was La Fonda de los Príncipes einzigartig macht, sind ihre Balkone.

    Unsere Balkone sind der Ort, an dem jedes Jahr am 31. Dezember verschiedene Fernsehsender die Glockenschläge zur Begrüßung des neuen Jahres übertragen. Ja, unser ganzes Leben lang haben wir an Silvester die Übertragung der Glockenschläge von hier aus erlebt.

    Ein Ort, der wunderbare Erinnerungen an einen der emotionalsten Momente des Jahres weckt. Solange wir denken können, haben wir diesen Moment in der Familie vor dem Fernseher erlebt, an die Verstorbenen gedacht und auf die Zukunft angestoßen.

    Hier zu sein ist etwas Magisches.

    Außerdem sollten Sie wissen, dass La Fonda de los Príncipes alle Glockenschläge miterlebt hat, die an der Puerta del Sol gefeiert wurden – denn sie ist älter als die Glockenschläge selbst.

    Die Glockenschläge begannen mit dem Einbau der Uhr der Real Casa de Correos im Jahr 1866, fünf Jahre nach der Eröffnung der ursprünglichen Fonda. Seit ihrem Einbau ist die Uhr der Puerta del Sol das emblematischste Symbol, um in Spanien das Jahr ausklingen zu lassen.

    Die Uhr ist das Symbol, und La Fonda der beste Ort, sie zu erleben. Jedes Jahr kommen verschiedene Fernsehsender zur Fonda, um diesen ganz besonderen Moment mit ganz Spanien zu übertragen.

    Historische Kuriositäten zu den Glockenschlägen

    • Die Fernsehübertragung begann 1962 durch Televisión Española. Zuvor wurden die Glockenschläge per Radio übertragen.
    • Jedes Jahr wurde von der Puerta del Sol gesendet, außer 1973 und 1983, als die Übertragung aus Barcelona bzw. Teneriffa kam.
    • In Spanien feiert man mit zwölf Trauben, eine pro Glockenschlag. Die Tradition ist seit Ende des 19. Jahrhunderts belegt, der Ursprung ist unbekannt.
    • Die Glocken schlagen im Abstand von drei Sekunden, damit man die Trauben essen kann.
    • 1989/1990 verwechselte die Moderatorin Marisa Naranjo (TVE) die Viertelstundenschläge mit den letzten Glockenschlägen, und viele Zuschauer aßen die Trauben zu früh.
    • 1992/1993 wünschte der Journalist José María Carrascal allen ein frohes 1963 statt 1993.
    • 1993/1994 sagten José María Iñigo und Carmen Sevilla „Frohes 1994“, bevor die Glocken endeten. Im selben Jahr verpasste Irma Soriano (Antena 3) den Beginn, weil sie im Gespräch abgelenkt war.
    • 1996/1997 schlugen die Glocken wegen eines technischen Fehlers doppelt so schnell wie üblich.
    • Die Rekordquote erreichte Televisión Española 2000/2001 mit 10,55 Millionen Zuschauern.
    • Ramón García hat die Glockenschläge am häufigsten moderiert: 20 Mal in vier Jahrzehnten.