Vor Ihrer Ankunft gab es hier viele andere unvergessliche Reisende.
Der erste unvergessliche Gast in La Fonda de los Príncipes war Hans Christian Andersen, der dänische Schriftsteller, der 1862 hier wohnte – nur ein Jahr nach der Eröffnung des Hauses.
In seinem Buch „Reise durch Spanien“ schreibt er, er sei ebenso vom Luxus und der Modernität der Fonda beeindruckt gewesen wie vom infernalischen Lärm der Puerta del Sol, den er wie einen Ameisenhaufen unter seinen Füßen beschrieb. Wasserträger, Postkutschen, Händler und Gesprächsrunden gehörten zum Alltag.
Andersen suchte die Seele Madrids; ihn begeisterte das Leben des Platzes von den Balkonen aus, und ihn faszinierte der Kontrast zwischen dem Trubel der Straße und der Ruhe im Inneren.
Vier Jahre später, 1866, logierte Henry Blackburn, Kunstkritiker der London Society, hier, um sein Buch „Reisen in heutigem Spanien“ zu schreiben. Von denselben Balkonen aus beobachtete er Sonnenauf- und -untergänge über der Puerta del Sol – Motive, die er im Buch festhielt.
Wir finden es bemerkenswert, wie aktuell sein Reiseführer noch wirkt. Sie können ihn selbst entdecken – fragen Sie an der Rezeption nach einem Exemplar.
Am international bekanntesten ist der argentinische Schriftsteller und Dichter Jorge Luis Borges, der zwischen 1919 und 1921 in der damaligen Pensión Americana seine ersten ultraistischen Gedichte schrieb.
Eine Gedenktafel finden Sie an der Außenseite des Gebäudes.
Borges’ Zimmer war übrigens die Nummer 416, im vierten Stock, Eckzimmer mit drei Balkonen zu den Straßen Tetuán und Carmen.
